Stundenrechner – Arbeitsstunden, Pausen und Überstunden Online Berechnen

Mit unserem Stundenrechner berechnen Sie Arbeitsstunden, Pausen, Überstunden und Dezimalstunden schnell und präzise. Startzeit und Endzeit eingeben, Pausen berücksichtigen und die tatsächliche Arbeitszeit sofort online ermitteln.

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Stundenrechner
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Arbeitszeitrechner: Arbeitsstunden Zwischen Zwei Zeiten Berechnen

Wer Arbeitszeit manuell notiert, unterschätzt wie leicht Fehler entstehen. Eine vergessene Pause, eine falsch abgelesene Uhrzeit, eine Schicht über Mitternacht  und schon stimmt die Stundenanzahl nicht mehr.

Der Rechner berechnet die Zeitdifferenz zwischen Startzeit und Endzeit automatisch, zieht Pausen ab und zeigt das Ergebnis als Stunden-Minuten-Angabe und als Dezimalzahl.

Formula: Nettoarbeitszeit = Endzeit − Startzeit − Pausenzeit

Beispiel: 07:45 – 16:30 Uhr, 45 Minuten Pause → 8h 00min / 8,00 h

Nachtschichten und Arbeitszeit über Mitternacht

Eine Schicht von 22:00 bis 06:00 Uhr ergibt acht Stunden rechnerisch eine einfache Aufgabe, die manuell aber oft falsch gemacht wird. Der Rechner erkennt Zeitspannen über Mitternacht automatisch und berechnet die korrekte Arbeitsdauer ohne manuelle Anpassung. Besonders relevant für: Pflegeberufe, Gastronomie, Sicherheitsdienste, Produktion mit Dreischichtbetrieb.

Brutto- und Nettoarbeitszeit der Unterschied

Bruttoarbeitszeit ist der gesamte Zeitraum zwischen Arbeitsbeginn und -ende. Nettoarbeitszeit ist die tatsächlich vergütungsfähige Zeit nach Abzug aller Pausen. Beide Werte erscheinen im Ergebnis separat – weil Arbeitnehmer und Arbeitgeber beide Zahlen brauchen: die eine für Zeiterfassung, die andere für die Lohnabrechnung. Viele Unternehmen runden Arbeitszeiten auf 5 oder 15 Minuten. Für eine rechtssichere Dokumentation sollte die tatsächliche Nettoarbeitszeit sekundengenau erfasst werden, nicht gerundet.

Pausen korrekt abziehen häufige Fehler vermeiden

Ein verbreiteter Fehler: Pausen werden geschätzt statt tatsächlich gemessen. Eine 30-Minuten-Pause, die regelmäßig 40 Minuten dauert, ergibt über einen Monat eine Abweichung von mehreren Stunden. Der Rechner unterstützt mehrere Pausen gleichzeitig. Jede Pause wird einzeln eingetragen, der Gesamtabzug errechnet sich automatisch. Wer die gesetzliche Pausenzeit nach § 4 ArbZG nutzen möchte, aktiviert die automatische Berechnung – der Rechner ermittelt die gesetzliche Mindestpause abhängig von der Bruttoarbeitszeit.

Überstunden dokumentieren und berechnen

Überstunden entstehen, wenn die tatsächliche Arbeitszeit die vereinbarte Sollarbeitszeit übersteigt. Eine vollständige Dokumentation ist entscheidend für die Abrechnung, den Freizeitausgleich oder im Falle von Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber.

Der Rechner ermittelt Überstunden für einzelne Tage, ganze Wochen oder jeden gewünschten Zeitraum. Wer regelmäßig Überstunden oder Minusstunden erfassen muss, kann damit schnell und zuverlässig Stunden berechnen. Das Ergebnis zeigt:

Positive Stunden: geleistete Überstunden
Negative Stunden (Minusstunden): nicht geleistete Zeit im Vergleich zu den Sollstunden

Bei Gleitzeitmodellen ist die Wochenansicht hilfreich: Tage mit negativen Stunden werden durch Tage mit positiven Stunden ausgeglichen, und das Wochentotal zeigt das Ergebnis.

Arbeitszeitrechner für verschiedene Berufsgruppen

Arbeitszeiten unterscheiden sich stark  je nach Branche, Beschäftigungsmodell und Vertragsart. Der Rechner passt sich an.

Vollzeit, Teilzeit, Minijob

Vollzeitkräfte mit festen Arbeitszeiten nutzen meist die tägliche oder wöchentliche Ansicht. Teilzeitkräfte, die an wechselnden Tagen arbeiten, tragen ihre Zeiten pro Tag ein – der Wochentotal ergibt sich automatisch. Ein stundenrechner online erleichtert dabei die flexible Erfassung wechselnder Arbeitszeiten. Für Minijobber ist die monatliche Ansicht praktisch: Arbeitstage und Stundenlohn eingeben, der Rechner ermittelt den Monatsverdienst und prüft, ob die Verdienstgrenze eingehalten wird.

Schichtarbeit in Pflege, Produktion und Gastronomie

Schichtpläne mit wechselnden Start- und Endzeiten sind manuell schwer zu überblicken. Frühschicht, Spätschicht, Nachtschicht jede Schicht hat andere Pausenzeiten und unterschiedliche Stundenzahlen. Der Rechner verarbeitet jede Schichtkombination: unterschiedliche Startzeiten pro Tag, mehrere Pausen, Schichten über Mitternacht. Das Wochentotal zeigt, wie viele Stunden tatsächlich gearbeitet wurden – unabhängig vom Schichtplan.

Homeoffice und hybrides Arbeiten

Im Homeoffice verschwimmt die Grenze zwischen Arbeitszeit und Freizeit schneller als im Büro. Wer keine klare Zeiterfassung führt, arbeitet häufig mehr, als er weiß – oder kann das Gegenteil nicht nachweisen. Tägliche Start- und Endzeiten notieren, Pausen eintragen: Der Rechner zeigt die tatsächliche Arbeitszeit und macht Mehrarbeit sichtbar, bevor sie auf dem Arbeitszeitkonto verloren geht.

Freelancer und Projektabrechnung

Für Freiberufler ist jede nicht erfasste Stunde eine nicht bezahlte Stunde. Der Rechner berechnet die geleistete Zeit pro Projekt oder Auftrag – mit Stundenlohn-Eingabe direkt als Rechnungsbetrag. Ein häufiger Fehler bei Freelancern: Rüstzeiten (Vorbereitung, Recherche, Kommunikation) werden nicht erfasst, obwohl sie abrechenbar sind. Separate Zeitblöcke für verschiedene Tätigkeiten lassen sich einzeln berechnen und dann addieren.

Arbeitszeit online berechnen so funktioniert es

Vier Eingaben, sofortiges Ergebnis. Keine Registrierung, keine Installation.

Vier Eingaben, sofortiges Ergebnis. Keine Registrierung, keine Installation. Ein zeitrechner stunden hilft dabei, tägliche, wöchentliche oder monatliche Arbeitszeiten schnell und übersichtlich zu erfassen.

Tagesrechner:

  1. Startzeit eingeben
  2. Endzeit eingeben
  3. Pause eintragen (oder gesetzliche Pause automatisch berechnen lassen)
  4. Netto-Arbeitszeit und Dezimalstunden ablesen

Wochenrechner: Zeiten pro Arbeitstag einzeln eingeben – der Rechner addiert täglich und zeigt das Wochentotal.

Monatsrechner: Monat auswählen, typische Tageszeit und Pause eingeben – der Rechner zählt alle relevanten Arbeitstage und berechnet die monatliche Arbeitsdauer.


Tipps für genaue Zeiterfassung

Zeiterfassung ist nur so präzise wie die Eingaben. Einige Schwachstellen, die in der Praxis häufig auftreten:

  • Startzeit zu früh ansetzen: Arbeit beginnt ab dem Moment, in dem tatsächlich gearbeitet wird – nicht ab dem Betreten des Gebäudes, sofern keine anderslautende Regelung gilt.
  • Pausen unterschätzen: Kurze Unterbrechungen summieren sich. Wer mehrere kurze Pausen macht, sollte diese einzeln eintragen, nicht schätzen.
  • Rundungsfehler: Manche Unternehmen runden auf 15 Minuten – das kann über ein Jahr mehrere Stunden Differenz ergeben. Exakte Werte schützen Arbeitnehmer.
  • Überstunden nicht dokumentieren: Ohne Nachweis sind Überstunden schwer nachzuweisen. Regelmäßige Aufzeichnungen schützen bei späteren Streitigkeiten.

Arbeitszeitrechner für verschiedene Berufsgruppen

Lohnbuchhaltungssoftware und viele Stundenzettel-Vorlagen arbeiten nicht mit Stunden und Minuten, sondern mit Dezimalzahlen. 8h 45min ist in der Abrechnung 8,75 h. Wer das nicht korrekt umrechnet, rechnet sich entweder zu viel oder zu wenig ab.

Dezimalstunden Formel und Logik

Dezimalstunden = Stunden + (Minuten ÷ 60)

Die Minutenangabe wird durch 60 geteilt und als Nachkommastelle an die Stundenzahl angehängt. Das klingt trivial, führt in der Praxis aber regelmäßig zu Fehlern – besonders bei Werten wie 8h 20min (= 8,333… h, üblicherweise auf 8,33 h gerundet).

Besonders bei wechselnden Arbeitszeiten, mehreren Pausen oder Schichten über Mitternacht hilft ein stundenrechner dabei, die tatsächliche Arbeitszeit schnell und fehlerfrei zu berechnen.

 

Referenztabelle: Minuten in Dezimalstunden

ZeitangabeDezimalstundenFormel
5 Minuten0,08 h5 ÷ 60
10 Minuten0,17 h10 ÷ 60
15 Minuten0,25 h15 ÷ 60
20 Minuten0,33 h20 ÷ 60
30 Minuten0,50 h30 ÷ 60
45 Minuten0,75 h45 ÷ 60
1 Std. 15 Min1,25 h75 ÷ 60
7 Std. 30 Min7,50 h450 ÷ 60
8 Std. 20 Min8,33 h500 ÷ 60
8 Std. 45 Min8,75 h525 ÷ 60

Industrieminuten was steckt dahinter?

Industrieminuten (auch Hundertstelstunden) sind eine Variante der Dezimaldarstellung, bei der eine Stunde in 100 Einheiten aufgeteilt wird statt in 60 Minuten. Diese Notation findet sich vor allem in älteren Zeiterfassungssystemen und manchen Tarifverträgen.

15 Minuten = 25 Industrieminuten (= 0,25 h). Die Verwechslung zwischen Industrieminuten und regulären Minuten ist ein klassischer Berechnungsfehler, der in der Lohnabrechnung zu Überzahlungen oder Unterzahlungen führen kann.

Arbeitszeit, Pausen und gesetzliche Regelungen in Deutschland

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) setzt den rechtlichen Rahmen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind beide gut beraten, die wichtigsten Regelungen zu kennen.

Gesetzliche Pausenzeiten nach § 4 ArbZG

ArbeitszeitGesetzliche Mindestpause
Bis 6 StundenKeine Pause vorgeschrieben
6 bis 9 StundenMindestens 30 Minuten
Über 9 StundenMindestens 45 Minuten

Wichtige Details, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:

  • Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden – ein 10-Minuten-Block zählt gesetzlich nicht als Ruhepause
  • Ruhepausen dürfen nicht an den Anfang oder das Ende der Arbeitszeit gelegt werden
  • Die maximale Arbeitszeit beträgt 10 Stunden täglich, im Durchschnitt über 6 Monate darf sie 8 Stunden nicht überschreiten
  • Zwischen zwei Arbeitstagen muss eine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden liegen

Was gilt als Arbeitszeit – und was nicht?

Diese Abgrenzung ist in der Praxis nicht immer eindeutig:

Zählt als Arbeitszeit:

  • Tatsächliche Arbeitsleistung am Arbeitsplatz
  • Dienstreisen während der regulären Arbeitszeit
  • Bereitschaftszeit, wenn der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz anwesend sein muss

Zählt nicht als Arbeitszeit:

  • Ruhepausen nach § 4 ArbZG
  • Normale Pendelzeit zur Arbeit (Ausnahme: Außendienstmitarbeiter ohne festen Arbeitsort)
  • Rufbereitschaft zuhause (nur die tatsächlich geleistete Arbeit zählt)

Für Homeoffice-Tätigkeiten gilt: Auch hier beginnt die Arbeitszeit mit dem tatsächlichen Arbeitsbeginn und endet mit der letzten Arbeitshandlung – nicht mit dem Hochfahren des Computers.

Zeiterfassungspflicht in Deutschland

Seit dem EuGH-Urteil von 2019 und dem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 sind Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit ihrer Beschäftigten zu erfassen. Die gesetzliche Umsetzung durch den deutschen Gesetzgeber ist noch nicht abgeschlossen, die Pflicht besteht jedoch bereits.

Für Arbeitnehmer bedeutet das: Eigene Aufzeichnungen der Arbeitszeiten sind ein sinnvolles Instrument, um die Dokumentation des Arbeitgebers nachvollziehen zu können.

Häufige Fragen zum Stundenrechner

Was ist ein Stundenrechner?

Ein Stundenrechner berechnet die Zeitdifferenz zwischen zwei Uhrzeiten. Startzeit und Endzeit eingeben, Pause eintragen – das Ergebnis ist die Netto-Arbeitszeit in Stunden und Minuten sowie als Dezimalzahl für die Lohnabrechnung.

Nettoarbeitszeit = Endzeit minus Startzeit minus Pausenzeit. Bei einer Schicht von 08:00 bis 17:00 Uhr mit 30 Minuten Pause ergibt das 8 Stunden 30 Minuten. Entscheidend ist, tatsächliche Pausen zu erfassen, nicht Schätzwerte.

Manuell eingetragene Pausen werden direkt von der Bruttoarbeitszeit abgezogen. Alternativ kann die gesetzliche Mindestpause nach § 4 ArbZG automatisch berechnet werden – der Rechner bestimmt dann die Pausenlänge abhängig von der Gesamtarbeitszeit.

Dezimalstunden drücken Arbeitszeit als Kommazahl aus: 7h 30min = 7,50 h. Lohnabrechnungssoftware, Stundenzettel und viele Zeiterfassungssysteme arbeiten mit diesem Format, weil sich Dezimalzahlen direkt mit dem Stundenlohn multiplizieren lassen. Ein Fehler in der Umrechnung wirkt sich direkt auf den Monatslohn aus.

Überstunden = Ist-Arbeitszeit minus Sollstunden. Wer 9,5 Stunden arbeitet bei einer Sollzeit von 8 Stunden, hat 1,5 Überstunden. Der Rechner übernimmt diese Berechnung für einzelne Tage, Wochen oder Zeiträume. Minusstunden werden entsprechend negativ ausgewiesen.

Das ArbZG erlaubt maximal 48 Stunden pro Woche (6 Tage × 8 Stunden). Abweichungen sind per Tarifvertrag möglich. Die tägliche Arbeitszeit darf 10 Stunden nicht überschreiten, sofern der 6-Monats-Durchschnitt bei 8 Stunden bleibt.

Ja. Zeitspannen über Mitternacht werden automatisch erkannt. Eine Schicht von 23:00 bis 07:00 Uhr ergibt 8 Stunden – korrekt berechnet, ohne dass der Nutzer manuell eingreifen muss.

Minusstunden entstehen, wenn weniger gearbeitet wird als vertraglich vereinbart. Bei Gleitzeitmodellen werden sie auf dem Arbeitszeitkonto negativ verbucht und müssen in Folgeperioden ausgeglichen werden. Der Rechner zeigt negative Stunden deutlich als Differenz zur Sollzeit an.

Häufige Berechnungsfehler und wie man sie vermeidet

Zeiterfassung klingt einfach. In der Praxis unterlaufen immer wieder dieselben Fehler:

Pausen falsch eingetragen: Wer Mittag von 12:00 bis 12:30 und eine Kaffeepause von 15:00 bis 15:15 macht, hat 45 Minuten Pause – nicht 30. Beide Pausen einzeln eintragen.

Startzeit zu früh notiert: Arbeit beginnt mit der ersten Arbeitshandlung, nicht mit dem Betreten des Büros. Für die Zeiterfassung zählt der tatsächliche Beginn.

Dezimalfehler in der Abrechnung: 8h 20min sind nicht 8,20 h, sondern 8,33 h. Diese Verwechslung führt bei einem Stundenlohn von 20 € zu einer Differenz von 2,60 € pro Schicht – über ein Jahr summiert sich das.

Überstunden nicht zeitnah dokumentiert: Nachträglich rekonstruierte Arbeitszeiten sind vor Gericht schwer zu beweisen. Tägliche Aufzeichnungen – auch digitale – gelten als deutlich belastbarer.

Grafische Darstellung der schrittweisen Arbeitszeitberechnung mit Startzeit, Pause und Ergebnis
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